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FELIX BRAUN - LEBENSTAFEL

1885 geboren am 4. November in Wien als Sohn österreichisch-jüdischer Eltern
1888 bei der Geburt seiner Schwester Käthe stirbt die Mutter Caroline Kohn, der Vater heiratet ein Jahr später deren Schwester Laura, 1896 wird sein Halbbruder Robert geboren
1891-1904

Schubertschule, Maximiliangymnasium, Wien (heute Wasa-Gymnasium) 

1904-1908 Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität, Wien
Begegnungen mit Stefan Zweig und Anton Wildgans
ab 1905 erscheinen Beiträge in "Neue Freie Presse, "Österreichische Rundschau
1908 Promotion zum Dr. phil. in Wien, Literarische Tätigkeit in Wien und Berlin. Begegnungen mit Hofmannsthal, arbeitet später bei ihm als Sekretär, Beginn einer Freundschaft
1909 Erste Buchpublikation "Gedichte", Mitarbeit an der "Neuen Rundschau"
1910/11 Feuilletonredakteur in der "Berliner Nationalzeitung", Berlin, Begegnungen mit Max Brod. Der Roman "Schatten des Todes" erscheint
1912 Heirat mit Hedwig Freund
1914 Freiwilliger Helfer im Kriegsfürsorgeamt. Mit Hugo von Hofmannsthal Arbeit an der "Österreichischen Bibliothek"
1915 Übersiedlung nach Berlin, Scheidung
1917 Bauernfeldpreis für für sein Drama "Tantalos"  -
Austritt aus der jüdischen Gemeinde
1918 Lektor im Verlag Georg Müller, München, Begegnungen mit Hans Carossa, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke
1921 Ehrenpreis der deutschen Schillerstiftung
1923 Reise nach Lugano, besucht Hermann Hesse in Montagnola
1925 Mit Rilke in Paris
1927 erscheint sein Roman Agnes Altkirchner
1928-1938 Dozent für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Palermo, 1937-1938 an der Universität in Padua
1932 Uraufführung von "Tantalos" am 29.4 im Burgtheater in Wien
1935 Tod des Vaters Eduard Braun, Übertritt zum Katholizismus
1936 Uraufführung von Kaiser Karl V. am 2.5. im Burgtheater in Wien
1937 Begegnung mit Thomas Mann in Zürich
1939 Januar,  Emigration nach England
1940-1951 Dozent für Literatur und Kunstgeschichte an den Volkshochschulen der Universitäten Durham, Oxford, Liverpool, zuletzt in London
1947 Literaturpreis der Stadt Wien
1951 Rückkehr nach Wien, wohnt im 19. Bezirk Geistingergasse1,seit 1977 existiert die Felix-Braun-Gasse in Wien
1951-1961 Dozent für Kunstgeschichte an der Akademie für angewandte Kunst
1951-1963 Dozent für Theaterwissenschaften und dramatische Kunst am Reinhardt-Seminar, Wien
1951 Österreichischer Staatspreis für Literatur
1953 Tod seiner Stiefmutter
1954 Berufung in den österreichischen Kunstsenat
1955 Ehrenring der Stadt Wien
1955 Stifter-Medaille des österr. Unterrichtsministeriums
1965 Grillparzer-Preis für "Orpheus" und Gesamtwerk
1966 Großes Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft
1967 Tod seiner Schwester Käthe Braun-Prager (Dichterin und Malerin)
1972 Tod seines Bruders Robert Braun (Schriftsteller)
1973 Tod am 29. November im Krankenhaus in Klosterneuburg b. Wien - Ehrengrab am Zentralfriedhof, Wien

Mitglied des Exil-PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt

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