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DIE WELTANSCHAUUNG DOSTOJEWSKIS von Dr. Hans Prager, Verlag Borgmeyer, Hildesheim, 1923, 215 Seiten VORWORT von STEFAN ZWEIG zu o.g. Werk (hier nur eine kurze Passage wegen den Urheberrechten) Ein großer Genius tritt in drei Formen aus seiner Zeit ins Ewige hinüber: zuerst erscheint er als einzelne isolierte Gestalt vor den Menschen, irdisch noch und im Schatten des Werkes, dann gleichsam als Objekt der Wissenschaft ein Gegenstand der Geschichte und Philologie, dann auf höchster Stufe - vollkommen überzeitlich - als Element des Geistes, als unvergänglich-unveräußerliche Kristallform des Menschlichen. (....) Ein Wegweiser in diese nie voll zu erforschende, weil unendliche Welt Dostojewskis will dieses Buch Hans Pragers sein: es unterläßt mit Bewußtsein, auf der Karte dieses unendlichen Kosmos, die dichterischen Straßenzüge und Quelläufe einzuzeichnen, sondern gibt nur eine verläßliche Zeichnung der philosophischen Tektonik, der geistigen und religiösen Gedankengänge. (....) Stefan Zweig |
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